Am Samstag, 30. Mai 2026 besammelten sich drei Turnerinnen und drei Turner beim Bahnhof Rebstein-Marbach um den Zug um 06:16 Uhr zu besteigen. In Ziegelbrücke musste die S4 verlassen werden, um mit dem Postauto direkt vor dem Festgelände aussteigen zu können. Lustigerweise trafen wir im Postauto auf Esther Büchel und ihre Kampfrichter-Kollegin aus Lüchingen, die eine Irrfahrt via Zürich gemacht haben und somit etwas zu spät bei ihrem Einsatzort ankamen. In Kaltbrunn trafen wir dann auch gleich Litschers, die mit der Berta III ans Turnfest reisten. Ebenfalls mit dem Wohnmobil waren Roger und Marion angereist.

Beim Aufwärmen vor dem ersten Wettkampf waren wir froh, dass sich die Sonne noch etwas zurückgehalten hat. Leider mussten wir gleich mit unserer unbeliebtesten Disziplin starten. Das «Street Racket» lief gar nicht gut und wir irrten umher, wie am Morgen Esther im Zug 😊. Die Note von 6.14 war nochmals schlechter als in Oberegg ☹. Dann kämpften wir beim «Moosgummiring / Intercross» um diese Scharte wettzumachen. Das gelang recht gut und wir steigerten uns gegenüber Oberegg um 0.38 Punkte und erzielten 9.73 Punkte. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit «Brettball / Mossgummiring», wo wir 8.42 Punkte erreichten, was 0.84 Punkte besser war als in Oberegg. Weiter ging es mit «8-er Ball». Auch hier konnten wir uns um 0.58 Punkte verbessern und erzielten 9.57 Punkte. Dann folgte «Fussball / Stafettenstab». Ebenfalls eine Disziplin, die uns nicht so liegt. Aber auch hier konnten wir uns um 0.64 Punkte auf 8.65 Punkte verbessern. Zum Schluss der Fit+Fun-Spiele stand die neue Disziplin «Reif Bälle» an. Wie in Oberegg konnten wir hier die Maximalnote 10.00 (10.81) schreiben lassen. Diese Wertungstabelle wird sicher angepasst werden müssen, da zu viele Vereine die Maximalnote erreichen (Eschenbach erreichte 13.18). In der Schlussrangliste erreichten wir mit 26.22 Punkte den 20. Rang von 25 Vereinen.
Ohne grosse Pause mussten dann die Teilnehmer für den Mini-Gigathlon Gruppe 2 an die Säcke. Leider brannte nun die Sonne gnadenlos auf die Turnerinnen und Turner. Unser Startläufer Markus gab sein Bestes auf den zwei Runden und insgesamt 3 km. Er übergab an den Biker Christian. Er musste die Strecke dreimal umrunden und 7,2 km fahren. Er machte auf den ersten zwei Runden einige Plätze gut, bevor er in der letzten Runde plötzlich als Letzter daherkam. Leider stürzte Hönni und verlor so wertvolle Zeit und die gewonnenen Plätze wieder. Er übergab an Roger, der einen Slalomlauf absolvieren und Rechenaufgaben lösen musste. Dann musste er den Strohballentunnel durchqueren und Jasskarten ziehen und zum Schluss einen Nagel versenken. Bei der letzten Disziplin musste Jürg auf einer Sanitätsbahre von den anderen drei transportiert werden. Unterwegs musste er Tennisbälle in einen Kübel werfen und dann ging die Strecke weiter über verschiedene Hindernisse. Leider konnte die Gruppe den Rückstand nicht mehr wettmachen und platzierte sich als sechste bei den Senioren. Bei den Aktiven hätten wir vier Vereine hinter uns lassen können. Aber der Spass steht beim Mini-Gigathlon im Vordergrund.
Nach einer Verpflegung und vielen Getränke und Glacé machten wir uns bereit für den «Klein-Biathlon». Hier musste in einem Beach-Volley-Feld drei Runden gelaufen und nach jeder Runde ein Basketball in den Korb geworfen werden. Diese Disziplin üben wir jeweils nicht. Denn es ist mehrheitlich Glück, ob man den Korb trifft oder nicht. Was vor allem Annette zu schaffen machte, war der Sand. Die Schritte wurden immer langsamer und anstrengender. In diesem Jahr hatten wir etwas weniger Glück und wir wurden auf dem 13. Rang klassiert. Als letzte Disziplin warte das «Zielkugelstossen» auf dem Programm. Die Frauen mussten die 3- oder 4-Kg-Kugel möglichst nahe an 4.50 Meter stossen. Die Männer hatten 7.40 Meter zu treffen. Die Differenz zu den Vorgaben wurden notiert. Die Frauen erreichten eine durchschnittliche Differenz von sehr guten 9 cm und die Männer erreichten 17 cm. Das reichte mit 9.70 Punkten zum 9. Rang.
Anschliessend musste die Zeit noch überbrückt werden bis zum Nachtessen. Wir genehmigten uns dann ein paar Biere und die Frauen gönnten sich etwas Weisswein und einen Appenzeller von Cécile. Ab 18:00 Uhr begann das Nachtessen in der Raiffeisen-Arena und wir trafen dort auf die Fitnessriege, die uns einen Tisch reserviert hatten. In der Arena war es fast unerträglich heiss und viele flüchteten nach dem Essen mit Tischen und Bänken ins Freie. Um 20:00 Uhr begann die Rangverkündigung, die in der Arena abgehalten wurde. Zum Glück wurden nur die drei ersten Vereine pro Disziplin ausgezeichnet und das Ganze speditiv abgehandelt. Was zu erwarten war, die FR+MR-Senioren durften keine Geschenktasche in Empfang nehmen. Auch bei der Verlosung der Trostpreise waren wir nicht dabei.
Da die Rückreise mit dem Postauto und Zug mehr als eineinhalb Stunden dauerte und der letzte Termin um 23:04 Uhr ab Kaltbrunn war, kehrten dann alle individuell mit den SBB-Tickets nach Hause zurück.
Mit vielen schönen Erinnerungen an den Wettkampf konnten die meisten am Sonntag etwas ausspannen und sich am Sturm und dem Gewitter am Abend freuen. Im nächsten Jahr gilt es dann in Kriessern bei der RMFM und in Bütschwil am Sport Fit Tag wieder Punkte zu sammeln.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer bei den Fit+Fun-Spielen, beim Mini-Gigathlon, beim Klein-Biathlon und beim Zielkugelstossen. Herzlichen Dank auch an die Leiter Franz und Markus und natürlich an unsere beiden Kampfrichter Esther und Roger.






Bericht: Stefan Hollenstein











